Israel
Der Faktencheck über das am meisten missverstandene Land der Welt — Kapitel für Kapitel erschlossen.
Diese Seite erschließt Noa Tishbys persönliches Streitbuch über Israel: mit Originalzitaten samt Seitenbeleg, Schaubildern, Begriffskarten und einer ausführlichen Seite zu Wirkung und Rezeption. Jedes Kapitel endet mit einer eigenen Einordnung, die Tishbys Parteinahme als erklärte „linke Israelin" kenntlich macht. Die Seite begleitet das Buch — sie ersetzt es nicht.
Über Israel hat fast jeder eine starke Meinung — und kaum jemand die Fakten. Tishby erzählt Israel als Zufluchtsstätte eines verfolgten Volkes auf seinem angestammten Land: scharf in der inneren Kritik, kompromisslos in der äußeren Verteidigung.
Ihr Leitsatz lautet: »Um zu wissen, wohin man geht, muss man wissen, woher man kommt.« Deshalb beginnt das Buch in der Antike und führt über Kolonialismus, Zionismus und Staatsgründung bis zu den Gegenwartsdebatten über Siedlungen, BDS und Antisemitismus. Ein Grundmotiv kehrt überall wieder: Israel verliere nicht den Streit um die Fakten, sondern den um die Bilder und die Geschwindigkeit der sozialen Medien.
Aufbau des Buches
Eine autobiografische Einleitung, drei Teile mit zusammen dreizehn Kapiteln und ein Nachwort führen vom „Traum" (Geschichte und Zionismus) über die „Verwirklichung" (Staat, Kriege, Besatzung) bis zum „Sein" (das heutige Israel, BDS, Innovation, Antisemitismus).
Meine Geschichte in Kurzform
Von der Soap-Schauspielerin zur „inoffiziellen Botschafterin" — und warum sie das Buch schreibt.
Geschichte des Landes Israel
Dreitausend Jahre Fremdherrschaft, Archäologie und das Argument der Indigenität.
Der Nahe Osten im vorigen Jahrhundert
Lawrence von Arabien, Sykes-Picot, Balfour — die „Erbsünde" der Kolonialmächte.
Geschichte des Zionismus
Safta Fania, russische Pogrome, Hechaluz und die Wiederbelebung des Hebräischen.
Dem Traum folgen
Kibbuz Degania, Urgroßvater Nachum und der „Realitätscheck" vor 1948.
Geburt eines Staates
1947/48, Unabhängigkeitskrieg, das Flüchtlingsproblem und das UNRWA.
Tauziehen zwischen Krieg und Frieden
Die Kriege 1948 bis heute und die gescheiterten Friedensprozesse im Überblick.
Die Siedlungen
Das „S-Wort": Hebron, Allon-Plan, Gusch Emunim und Arafats Nein.
Araber
Drei Realitäten: arabische Israelis, der Gazastreifen unter der Hamas, das Westjordanland.
BDS
Boykott, Divestment, Sanktionen — und der 3-D-Test nach Scharanski.
Möge der Schmelztiegel uns nicht alle schmelzen
Israels Vielfalt, die Charedim und die Warnung des Josephus Flavius.
Start-up-Nation
Humanitäre Hilfe, MASHAV, IsraAID und die israelische Innovationskraft.
Was soll diese Besessenheit?
Antisemitismus, die UNO-Resolutionen und die Frage nach der Obsession.
Ein Versprechen und ein Liebeslied
Großvater Hanan in Afrika, die Mutter als „NinJew" und das Buch für den Sohn Ari.
Wirkung, Rezeption & Begriffe
Bestseller-Erfolg, Endorsements, deutsche Stimmen, Guardian-Kritik und das Folgewerk — sowie das Begriffsnetz von „Zionismus" bis „Tekhelet".