Tauziehen zwischen Krieg und Frieden
Kein Kapitel des Buches ist so dicht mit Geschichte gepackt — und keines beginnt so persönlich. Tishby erzählt die Reihe der israelischen Kriege von 1948 bis 2005 und die gescheiterten Friedensversuche nicht aus der Vogelperspektive des Strategen, sondern aus der eines Kindes, das auf einem ausgebrannten Panzer spielt und mit ansieht, wie der Tod ins eigene Wohnzimmer einbricht.
Aus der Verschränkung von Weltgeschichte und Familienerinnerung gewinnt das siebte Kapitel seine Wucht — und zugleich seine größte Schwachstelle, denn die Empathie folgt fast immer nur einer Seite. Tishby reiht sieben Jahrzehnte Kriege und Friedensversuche aneinander und legt darunter ein einziges, durchgehendes Motiv: den seelischen Preis, den ein ganzes Land für seine Existenz bezahlt.
1Prägende Erinnerungen
Das Kapitel öffnet mit einem Bild, das man nicht mehr vergisst. Im Kibbuz Degania, bei ihrer Großmutter („Safta“) Fania, stand am Tor ein rostiger syrischer Panzer — kein Denkmal im üblichen Sinn, sondern ein echtes Wrack. Es markiert die Stelle, an der die Maschine 1948 von fünf Kibbuz-Mitgliedern mit einem Molotow-Cocktail gestoppt wurde, direkt neben einem frisch ausgehobenen Schützengraben. Man ließ ihn dort stehen.
Als Kind liebte ich diesen Panzer. Das stählerne Ungetüm war eine lebendige und greifbare Erinnerung an den Sieg der »Wenigen gegen die Vielen«, an den Heldenmut der Pioniere … Man ließ den Panzer dort für die nachfolgenden Generationen stehen, damit die Kinder begreifen, welchen Preis wir für unseren eigenen Staat zahlten und immer noch zahlen.
Kap. VII, S. 154Tishby spielte mit ihren Kusinen auf dem Panzer wie auf einem Klettergerüst — genau so war es gewollt. Der Krieg, schreibt sie, sei der „Ethos“, mit dem sie aufgewachsen ist; er habe sich in jeden Aspekt ihres Lebens eingeschlichen. Das führt zur zweiten, viel düstereren Kindheitsszene: dem Jahr 1982. Tishby kommt von der Schule nach Hause und findet ihre Mutter ungewöhnlich früh im Wohnzimmer — in Tränen. Sie war gekommen, um der achtzehnjährigen Schwester Mira zu sagen, dass deren Freund Rami, den sie heiraten wollte, im Libanon verletzt worden war.
Mit zitternder Stimme rief sie: »Es ist nur ein Kratzer, es ist nur ein Kratzer!« … »Du lügst!«, schrie sie. »Ich weiß, dass es nicht nur ein Kratzer ist!«
Kap. VII, S. 155Mira hatte recht. Rami lag bereits im Koma und starb am nächsten Tag. Die siebenjährige Noa ließ sich im Flur auf den Boden fallen, rollte sich zusammen, den Rücken gegen die Tür, und sah ihrer gelähmten Familie zu: „Die furchtbare Szene grub sich in meine Seele ein.“ Aus diesem Moment, schreibt sie, sei ein Lebensentschluss erwachsen: niemals zusammenzubrechen, immer stark, immer „in Ordnung“ zu sein. Diese Eingangsszenen sind kein bloßer Schmuck — sie sollen zeigen, dass hinter jeder Schlagzeile ein realer, anhaltender Preis steckt.
2Die zentrale These
Tishby beobachtet, dass selbst Menschen, die nichts über Israel wissen, das Land sofort mit Konflikt verbinden. Eine der ersten Fragen, die ihr gestellt werde, laute: „Ist es dort nicht gefährlich?“ Obwohl sich das Land für sie so sicher anfühle wie Venice Beach, versteht sie die Frage — Israel war in nicht wenige Kriege verwickelt, und genau darauf stürzen sich die internationalen Medien.
Israel war in nicht wenige Kriege verwickelt, und das ist es, worauf die internationalen Medien sich stürzen. Schließlich gilt: »Blut bringt Klicks und Quote.«
Kap. VII, S. 156Aus dieser Medienkritik führt Tishby zu ihrer eigentlichen These. Der „neueste Konflikt“ sei in Wahrheit gar nicht neu; er hänge nicht davon ab, wer gerade regiere. Das Entscheidende sei zu verstehen, dass Israel „immer um seine Existenz gekämpft“ habe, während sich die Feinde im Lauf der Jahrzehnte verändert hätten. Der Schlüssel liege in einer Umdeutung:
Der Schlüssel zum Verstehen liegt in der Erkenntnis, dass der Konflikt nicht zwischen den Palästinensern und den Israelis besteht. Es handelt sich um einen Konflikt zwischen der arabischen Welt und Israel.
Diese Behauptung rahmt das ganze Kapitel — und an ihr setzt zugleich die Kritik am schärfsten an. Sie verschiebt das Augenmerk vom bilateralen Streit zweier Völker hin zu einem regionalen Ringen, in dem Israel als kleiner, dauernd belagerter Staat gegen einen Block feindlicher Nachbarn und ihrer Stellvertreter steht.
3Drei Konfliktphasen
Bevor Tishby die einzelnen Kriege aufzählt, ordnet sie das Geschehen in drei Phasen. Diese Periodisierung ist das gedankliche Gerüst des Kapitels: Sie soll begründen, warum „der Feind“ trotz wechselnder Namen für die israelische Psyche stets derselbe bleibt.
Phase 1 — Bikommunaler Konflikt (1860–1948). Die Jahre vor der Staatsgründung deutet Tishby eher als Bürgerkrieg zwischen Arabern und Juden. Die Araber hätten größtenteils nicht gewollt, dass die Juden zurückkehren, und den Jischuv angegriffen, obwohl es „keine großen territorialen Streitigkeiten“ gegeben habe. Sie nennt aber ausdrücklich Gegenstimmen: der Scheich von Galiläa, Dhaher al-Omar, habe Juden schon 1738 zur Rückkehr aufgefordert; 1918 sei in der offiziellen Zeitung von Mekka ein bewegender Artikel über die „Rückkehr der jüdischen Brüder“ erschienen.
Phase 2 — Zwischenstaatliche Konflikte (1948–1973). Mit der Gründung Israels habe sich die lokale Feindseligkeit in eine „organisierte Anstrengung aller Nachbarländer“ verwandelt, den neuen Staat zu vernichten. Drei Jahrzehnte klassischer Staatenkriege, in denen Israel und die arabische Welt zugleich zu Stellvertretern der USA und der Sowjetunion im Kalten Krieg wurden.
Phase 3 — Nichtstaatliche Akteure (1973 bis heute). Seither beherrschten Terroristen, Guerillas und aufständische Organisationen das Feld, finanziert von anderen Nationen für Stellvertreterkriege. Die 1964 gegründete PLO sei nicht mehr der dominante Akteur; an ihre Stelle seien Hamas und Hisbollah getreten, finanziert vom Iran als „neuer Möchtegern-Regionalmacht“.
4Chronologie der Kriege
Den Hauptteil des Kapitels bildet eine lange, fast tageschronikartige Aufzählung von Kriegen und Friedensversuchen — jeweils kurz mit Auslöser und Ergebnis. Die folgende Übersicht fasst die zentralen Stationen zusammen.
| Jahr | Ereignis | Auslöser / Ergebnis (nach Tishby) |
|---|---|---|
| 1947–49 | Unabhängigkeitskrieg | Arabische Staaten greifen den neuen Staat an; Waffenstillstand, kein Frieden; die Grüne Linie entsteht; ägyptische Fedajin verüben fast täglich Anschläge. |
| 1956 | Sinaikrieg | Nasser blockiert Straße von Tiran und Suezkanal; Israel greift mit Frankreich und Großbritannien an, um Fedajin und Blockade zu stoppen. |
| 1967 | Sechstagekrieg | Israelischer Präventivschlag mit 185 Kampfjets; Eroberung von Golanhöhen, Gaza, Sinai, Westjordanland und der Altstadt von Jerusalem. |
| 1967 | UN-Resolution 242 | „Land für Frieden“; Israel nimmt sie innerhalb eines Monats an. |
| 1973 | Jom-Kippur-Krieg | Koordinierter Überraschungsangriff Ägyptens und Syriens am höchsten Feiertag; knapper Sieg, tiefer Schock. |
| 1978 | Camp-David-Abkommen | Begin, Sadat, Carter; Sinai-Rückgabe gegen Frieden; Sadat wird 1981 ermordet. |
| 1982 | Erster Libanonkrieg | Vorgehen gegen die PLO; Sharons „Kommunikationsfehler“; hier fällt Rami. |
| 1987–93 | Erste Intifada | Palästinensischer Volksaufstand („das Abschütteln“) gegen die Besetzung. |
| 1990–91 | Golfkrieg | Irakische Scud-Raketen auf Tel Aviv; Tishby geht mit Gasmaske zur Schule. |
| 1993–98 | Oslo-Abkommen | Anerkennung der PLO; Autonomiebehörde; Friedensnobelpreis für Rabin, Peres, Arafat. |
| 1995 | Ermordung Rabins | Ein israelischer Ultranationalist erschießt Rabin — für viele der Tod der Friedensbewegung. |
| 2000 | Camp-David-Gipfel | Barak und Clinton; Barak stimmt fast allem zu, doch Arafat verweigert die Unterschrift. |
| 2000–05 | Zweite Intifada | Beginnt nach Sharons Tempelberg-Besuch; Selbstmordattentate; „die Hölle bricht los“. |
| 2002 | Arabische Friedensinitiative | Saudische Bedingungen für eine Anerkennung Israels; für Israel problematisch (Grenzen, Flüchtlinge). |
51967, 1973 und die Friedensversuche
Der Sechstagekrieg 1967. Ihm widmet Tishby besondere Aufmerksamkeit, weil er Israels Landkarte und damit alle späteren Debatten veränderte. Nasser sei von den Sowjets mit „Fake News“ manipuliert worden, Israel stehe im Begriff, Syrien anzugreifen; daraufhin blockierte Ägypten erneut die Straße von Tiran, forderte den Abzug der UN-Truppen und plante mit Syrien und Jordanien einen Angriff.
Am 5. Juni 1967 führte Israel einen Präventivschlag durch: 185 Kampfjets wurden losgeschickt, um die ägyptischen, syrischen und jordanischen Luftstreitkräfte und Luftstützpunkte zu zerstören.
Kap. VII, S. 160Innerhalb von sechs Tagen errang Israel einen überwältigenden Sieg: die Golanhöhen (von Syrien), Gazastreifen und Sinai (von Ägypten), das Westjordanland (von Jordanien). Den emotionalen Höhepunkt setzt Tishby bei Jerusalem — nach „zweitausend Jahren Exil“ standen israelische Fallschirmjäger an den Mauern des Alten Tempels, dem „Kronjuwel Israels“. Fünf Monate später folgte mit der Resolution 242 die Formel „Land für Frieden“, die Israel nach Tishby binnen eines Monats annahm.
Jom Kippur 1973 — der Schock. Der Angriff begann gegen 14 Uhr am höchsten jüdischen Feiertag. Tishbys Schwestern waren auf den leeren Straßen mit dem Fahrrad unterwegs; die Mutter, gerade von einer Magenoperation genesend, suchte in Panik ihre Töchter, während ihre Operationswunde wieder zu bluten begann.
Ägypten, Syrien und der Irak führten … einen koordinierten Schlag gegen Israel aus, und diesmal war es ein wirklicher Überraschungsangriff. Er erfolgte an Jom Kippur, dem höchsten jüdischen Feiertag, und traf Israel völlig unvorbereitet. Die Araber kamen ihrem Ziel, das Land zu zerstören, unglaublich nahe.
Kap. VII, S. 162Israel gewann knapp, doch „das Überleben des Landes stand auf dem Spiel“. In Tishbys Dramaturgie ist 1973 das Gegenstück zu 1967: nicht der Triumph, sondern der Beinahe-Untergang. Bemerkenswert: Auf den tiefsten Schock folgte der schnellste Frieden. 1978 gab Israel im Rahmen des Camp-David-Abkommens (Begin, Sadat, Carter) die gesamte Sinai-Halbinsel zurück — Land gegen Frieden in Reinform. Tishby würdigt Sadats Schritt als „heroisch und mutig“ und erinnert daran, dass er ihn 1981 mit dem Leben bezahlte.
Golfkrieg 1990/91. Hier rückt Tishby selbst ins Bild: „In diesem Krieg wurde ich persönlich von Saddam Hussein angegriffen.“ Als Teenagerin in Tel Aviv erlebte sie die irakischen Scud-Raketen und musste mit einer Gasmaske in einem bunt bemalten Pappkarton zur Schule gehen — was die Furcht „in keiner Weise“ linderte. Diese Methode — der Panzer (1948), Ramis Tod (1982), die Gasmaske (1991), Rabins Ermordung (1995) — macht abstrakte Geschichte greifbar und schwingt die Leser zugleich emotional auf die israelische Perspektive ein.
Oslo, Rabin und das Scheitern. Die Oslo-Abkommen (1993–1998) entstanden aus geheimen Verhandlungen in Norwegen: Anerkennung der PLO, Gründung der Palästinensischen Autonomiebehörde, Beginn eines israelischen Rückzugs aus Teilen der Gebiete; Rabin, Peres und Arafat erhielten den Friedensnobelpreis. Doch die rechten Flügel beider Seiten lehnten ab, und die Hamas verstärkte ihre Anschläge — direkt neben Tishbys Wohnung explodierte ein Bus. 1994 folgte der kalte, aber stabile Frieden mit Jordanien. 1995 dann der Bruch:
… plötzlich stürmte ein Mann in den Saal und schrie: »Sie haben ihn erschossen! Er ist tot!« … Es war einer dieser Momente im Leben, in denen man einen verheerenden historischen Wendepunkt direkt vor sich sieht.
Kap. VII, S. 166Einen Monat nach Unterzeichnung des zweiten Oslo-Teils erschoss ein israelischer Ultranationalist Rabin — für viele der Tag, an dem „die Friedensbewegung starb“. Den Camp-David-Gipfel 2000 (Barak, Clinton) deutet Tishby sehr eindeutig:
Barak stimmte fast allen Forderungen der Palästinenser zu, doch Arafat verweigerte die Unterschrift. Diese Episode wird immer wieder als der Moment zitiert, in dem ein Einzelner (Arafat) die Gelegenheit und die weltweite Unterstützung hatte, eine echte Veränderung für sein Volk herbeizuführen, und sie nicht nutzte.
Kap. VII, S. 167Es folgten die Zweite Intifada (2000–2005), ausgelöst durch Sharons Tempelberg-Besuch und bald von Selbstmordattentaten geprägt, sowie 2002 die Arabische Friedensinitiative, die erstmals Bedingungen der gesamten Arabischen Liga nannte, für Israel bei Grenzen und Flüchtlingen aber problematisch blieb. Am Ende steht Tishbys Leitsatz, den sie Golda Meir zuordnet:
»Wenn die Araber ihre Waffen niederlegen, wird es keinen Krieg mehr geben. Wenn Israel seine Waffen niederlegt, wird es kein Israel mehr geben.« Hoffen wir, dass sich das endlich ändert. Es ist an der Zeit.
Kap. VII, S. 168–169Hinter den Schlagzeilen, schreibt Tishby, verberge sich ein „lang anhaltender psychologischer Preis“ in jedem israelischen — und jedem palästinensischen — Haushalt. Sie räumt ein, dass israelische Einsätze in Gaza und im Westjordanland unschuldige Palästinenser töten und so den „Kreislauf von Gewalt und Rache“ in Gang halten, der genau im Interesse der Radikalen liege.
6Einordnung & Kritik
Tishbys Kriegskapitel ist erzählerisch das stärkste des Buches. Die Verschränkung von Weltgeschichte und Familienerinnerung — Panzer, Ramis Tod, Gasmaske, Rabins Ermordung — macht abstrakte Daten erfahrbar und erklärt überzeugend, warum für viele Israelis der Konflikt eine Frage des nackten Überlebens ist. In zentralen Punkten ist ihre Darstellung historisch korrekt: 1948 wurde der junge Staat tatsächlich von den arabischen Nachbarn angegriffen, und 1973 war Jom Kippur ein echter, koordinierter Überraschungsschlag, bei dem Israels Existenz auf dem Spiel stand.
Die durchgehende Erzählung jedoch — Israel stets in Notwehr — ist emotional eindringlich, aber selektiv. Drei Einwände drängen sich auf.
Erstens 1956. Tishby räumt zwar ein, dass Israel gemeinsam mit Frankreich und Großbritannien handelte, doch der Sinaikrieg war völkerrechtlich eine von langer Hand geplante Angriffsoperation einer Koalition gegen Ägypten — nicht bloß eine Reaktion auf die Tiran-Blockade. Ihre Formulierung („jeder hatte seine Agenda“) glättet diesen heiklen Befund.
Zweitens 1967. Der Sechstagekrieg war, wie Tishby selbst schreibt, ein Präventivschlag — Israel feuerte den ersten Schuss. Man kann ihn als antizipatorische Selbstverteidigung in echter Bedrängnis rechtfertigen; bruchlos ins Bild des stets nur reagierenden Israel fügt er sich aber nicht. Vor allem bleiben die Folgen der Eroberungen — die jahrzehntelange Besatzung des Westjordanlands und ihre Last für die palästinensische Bevölkerung — auffallend blass; sie werden ins nächste Kapitel verschoben und dort stark aus israelischer Sicht erzählt.
Drittens Oslo und Camp David 2000. Tishby schreibt das Scheitern fast monokausal Arafat zu. Die Forschung zeichnet ein komplexeres Bild: Auch Baraks Angebot hatte erhebliche Einschränkungen (territoriale Zerstückelung, Sicherheitsvorbehalte, Jerusalem-Frage), und der fortschreitende Siedlungsbau während der Oslo-Jahre untergrub das Vertrauen auf palästinensischer Seite. Ihre Version ist eine vertretbare, aber deutlich parteiische Lesart.
Man sollte das Kapitel deshalb lesen als das, was es ist: die engagierte, faktengesättigte und emotional ehrliche Darstellung einer erklärten Aktivistin. Tishby bezeichnet sich selbst als „linke Israelin“ und Verfechterin der Zweistaatenlösung; ihre Kritik richtet sich durchaus auch gegen israelische Akteure (Sharons „Täuschungsmanöver“ 1982, der ultranationalistische Rabin-Mörder, der Siedlungs-Vorbehalt). Sie schreibt aber erkennbar als Anwältin Israels, nicht als neutrale Schiedsrichterin. Wer das im Blick behält, gewinnt eine präzise, gut belegte Chronologie und eine seltene, emotional grundierte Einsicht in die israelische Bedrohungswahrnehmung — sollte die Gegenperspektive jedoch aus anderen Quellen ergänzen.